Digitalisierung braucht Menschen, die Zukunft gestalten

01.06.2026

CDU Brakel diskutiert mit hochkarätigen Referenten über die digitale Zukunft des ländlichen Raums

Wie kann Digitalisierung das Leben der Menschen verbessern? Welche Chancen ergeben sich für Kommunen, Unternehmen und den ländlichen Raum? Und was können Städte wie Brakel von erfolgreichen Vorreitern lernen?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich der CDU-Stadtverband Brakel bei seinem Vortragsabend „Digitalisierung vor Ort“ in der Stadthalle Brakel. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, um unterschiedliche Perspektiven auf die digitale Zukunft kennenzulernen.

Den Auftakt machte Bürgermeister Alexander Kleinschmidt. Er zeigte auf, welche Chancen die Digitalisierung für die Stadt Brakel bietet und welche Herausforderungen Kommunen bei der Modernisierung von Verwaltung, Infrastruktur und Dienstleistungen bewältigen müssen.

Anschließend richtete Ralph Brinkhaus, Vorsitzender und Sprecher der CDU/CSU-Arbeitsgruppe für Digitales und Staatsmodernisierung, den Blick auf die Bundesebene. Er erläuterte, welche Reformen notwendig sind, damit Deutschland bei Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung schneller vorankommt und welche Bedeutung digitale Strukturen für die Zukunftsfähigkeit des Landes haben.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Vortrag von Ulrich Ahle, CEO von Gaia-X und einer der treibenden Kräfte hinter der Entwicklung Ettelns zum „digitalsten Dorf Deutschlands“. Er zeigte eindrucksvoll, wie Digitalisierung auch im ländlichen Raum erfolgreich umgesetzt werden kann und wie durch Engagement vor Ort innovative Projekte entstehen können, die mittlerweile internationale Anerkennung gefunden haben.

In der anschließenden Podiumsdiskussion standen insbesondere die Chancen für den Kreis Höxter und die Stadt Brakel im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist, sondern konkrete Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger schaffen muss.

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Brakel, Sebastian Averkamp, zeigte sich mit dem Abend sehr zufrieden:

„Wir wollten Digitalisierung einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten – aus der kommunalen Praxis, aus der Bundespolitik und anhand eines konkreten Erfolgsbeispiels aus dem ländlichen Raum. Genau das ist uns gelungen.“

Besonders beeindruckt zeigte sich Averkamp von den Erfahrungen aus Etteln:

„Der Erfolg von Etteln macht Mut. Er zeigt, dass Innovation nicht nur in Metropolen entsteht, sondern auch in Dörfern und kleineren Städten, wenn engagierte Menschen gemeinsam an Zukunftsthemen arbeiten.“

Auch für Brakel sieht Averkamp große Chancen:

„Die Digitalisierung wird darüber mitentscheiden, wie attraktiv unsere Region für Familien, Unternehmen und junge Menschen bleibt. Deshalb ist es wichtig, dass wir diese Entwicklung aktiv mitgestalten und die Chancen für unsere Heimat nutzen.“

Zum Abschluss dankte Averkamp den Referenten für ihre Impulse sowie den zahlreichen Gästen für das große Interesse und die lebhafte Diskussion.

„Der Abend hat gezeigt, dass Digitalisierung kein Thema für einige wenige Experten ist. Sie betrifft uns alle. Zukunft entsteht dort, wo Menschen bereit sind, sich einzubringen, mitzudenken und Dinge mitzugestalten.“

Mit vielen neuen Impulsen und Ideen endete ein Vortragsabend, der deutlich machte: Die digitale Zukunft wird nicht irgendwo anders gestaltet – sondern auch hier vor Ort.